Ernährung in der Schwangerschaft

Die richtige Ernährung in der Schwangerschaft

ernaehrung-schwangerschaftEs ist wichtig, dass Ihre Ernährung in der Schwangerschaft gesund und ausgewogen ist. Das heißt nicht, dass Sie für zwei essen müssen. Dennoch braucht Ihr Körper in dieser Zeit mehr Nährstoffe, um nicht nur Sie, sondern auch Ihr Baby rundum zu versorgen. Wenn Sie nicht schon vorher auf eine ausgewogene Ernährung geachtet haben, sollten Sie spätestens jetzt damit anfangen.

Worauf muss ich bei der Ernährung in der Schwangerschaft achten?

Als werdende Mutter müssen Sie ganz besonders auf Ihre Ernährung in der Schwangerschaft achten.  Welche Lebensmittel sollten dabei auf dem Essensplan auf gar keinen Fall fehlen?1

Eine Gesunde Ernährung - Obst und Gemüse

Diese liefern Ihnen viele wichtige Vitamine und Mineralien. Sie sollten versuchen 5 Mal am Tag Obst und/oder Gemüse zu essen. Das muss nicht immer eine komplette Mahlzeit sein, es kann auch ein Obstsalat als Zwischenmahlzeit oder ein Fruchtsmoothie sein.

Kohlenhydrate in der Ernährung

Hiermit sind die “gesunden” Kohlenhydrate gemeint, also Brot, Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Achten Sie dabei auf Vollkornprodukte. Zucker hingegen oder weißes Mehl sollten Sie so weit es geht vermeiden.

Proteinreiche Ernährung

Auch Proteine sind als Teil Ihrer Ernährung in der Schwangerschaft sehr wichtig. Hierzu gehören mageres Fleisch, Huhn, Eier und auch Hülsenfrüchte. Versuchen Sie außerdem, 2 Mal pro Woche Fisch zu essen.

Ernährung mit Milchprodukten

Milchprodukte wie Joghurt, Milch und Käse liefern Ihnen wichtiges Kalzium.

Wie bereits erwähnt, müssen Sie während der Schwangerschaft nicht viel mehr essen als vorher. Ihr Körper benötigt etwa 200 Kalorien mehr pro Tag. Es ist aber richtig, dass Sie als Schwangere zum Teil einen 50 bis 90fach erhöhten Bedarf an bestimmten Nährstoffen haben. Nicht immer können Sie diese Nährstoffe in ausreichender Menge über die Nahrung aufnehmen. Hier sind Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel cyclotest Fertile Woman eine ideale Ergänzung zu Ihrer Ernährung in der Schwangerschaft.

Gibt es verbotene Nahrungsmittel in der Schwangerschaft?

Es gibt tatsächlich einige Nahrungsmittel, die für Sie und Ihr Baby in den neun Monaten in Mamas Bauch gefährlich werden könnten und die Sie daher lieber vermeiden sollten. Was sollten Sie also aus Ihrer Ernährung in der Schwangerschaft streichen?

  • Alkohol: Dieser kann zu Missbildungen und Behinderungen beim Baby führen2
  • Koffein: Vergessen Sie nicht, dass auch Getränke wie Cola oder Tee unter Umständen Koffein enthalten können.
  • Rohes Fleisch: Dazu gehört auch roher Fisch oder Meeresfrüchte sowie Patéprodukte. Diese können zu Infektionen führen und sollten daher lieber vermieden werden.
  • Schimmelkäse: Dieser kann unter Umständen Listeria-Bakterien enthalten. Lassen Sie also Brie, Camembert & Co während der Schwangerschaft lieber weg.

Was aber, wenn Sie in der Schwangerschaft ein unstillbares Verlangen nach Schimmelkäse bekommen? Schwangere sind ja durchaus bekannt dafür, ungewöhnliche Essensgelüste zu entwickeln. Hier gilt: In Maßen ist auch mal eine kleine Essenssünde okay. Das heißt also nicht, dass Sie jeden Tag Schimmelkäse essen dürfen, aber wenn es ein oder zwei Mal vorkommt, ist es auch kein Drama. Darüber hinaus sollten Sie generell bei Ihrer Ernährung in der Schwangerschaft darauf achten nicht, zu viel Fett und Zucker zu essen. Genau so sollten Sie nicht auf Diät gehen. Achten Sie insgesamt auf eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft.

Ernährungstipps für Sie und Ihr ungeborenes Kind

In Ihrer Schwangerschaft können Sie auch auf spezielle Schwangerschaftstees zurückgreifen. Solche Tees sind speziell an die Bedürfnisse einer schwangeren Frau angepasst. Die fein abgestimmten Kräuterkompositionen können das Wohlbefinden der Frau unterstützen.

 

1Schweizerische Eidgenossenschaft. Schwangerschaft und Stillzeit. Zugriff unter: http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung_bewegung/05207/05217/. Am: 27. September 2013.
2 Drozella, Annika. Zum aktuellen Forschungsstand des fötalen Alkoholsyndroms.Veröffentlich am: 11. März 2001. Zugriff unter: http://www.uni-due.de/~ibp010/alkemb/Drozella/einleitung1.htm. Am: 27. September 2013.